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Vom Spiegelschleifen zu intelligenten Teleskopen: Peters 40-jährige Reise unter dem Nachthimmel
Vom Spiegelschleifen zu intelligenten Teleskopen: Peters 40-jährige Reise unter dem Nachthimmel
Seit über 40 Jahren widmet Peter Michaud sein Leben der Astronomie-Ausbildung – insbesondere der Leitung der Bildungs- und Engagementgruppe am Gemini-Observatorium (NOIRLab) auf dem Maunakea in Hawai‘i. Als lebenslanger Sternengucker, Teleskopbauer und Fürsprecher des Nachthimmels hat Peter unzähligen Menschen geholfen, das Wunder des Kosmos zu entdecken.Peter ist jetzt Mitte 60 und immer noch aktiv in der Astronomie-Community. Er lebt in Hilo auf Hawai‘is Big Island, wo der Himmel genauso unberührt ist wie seine Leidenschaft für die Sterne. Seit seiner Jugend, als er Spiegel für selbstgebaute Teleskope schliff, hat er Dutzende von Instrumenten gebaut – sein größtes ist ein 12,5" f/6 – und sogar mit Astrofotografie experimentiert, damals noch mit hypersensibilisiertem Kodak-Film und Dunkelkammern.
Obwohl er sehr praktisch veranlagt ist, gibt Peter zu, dass er einst skeptisch gegenüber „Goto“-Teleskopen war. „Wenn man den Himmel nicht kennt“, pflegte er zu sagen, „hat man kein Recht, seine Wunder zu erforschen.“ Diese Old-School-Mentalität blieb ihm erhalten – bis das Seestar S30 auf den Markt kam.
Von seinem Kollegen P.K. Chen darauf aufmerksam gemacht, probierte Peter das Seestar unter Hawai‘is legendärem Himmel aus. Innerhalb weniger Minuten fotografierte er M51 – die Whirlpool-Galaxie – und sah Spiralarme auf seinem Bildschirm erscheinen. „Ich war fassungslos“, sagt er. Während größere Teleskope in der Nähe Schwierigkeiten hatten, erfasste das kompakte Seestar Details mit überraschender Klarheit.
Er war begeistert.
Für Peter ersetzte das Seestar nicht die Freude am Beobachten – es erweiterte sie. Er fotografiert jetzt mit dem S30, während er gleichzeitig seine handgefertigten Teleskope benutzt. „Es ergänzt das Erlebnis“, sagt er. „Es verleiht der Freude, unter den Sternen zu sein, eine neue Dimension.“
Das Erlebnis entfachte sogar seine Liebe zum Teleskopbau neu. Er arbeitet derzeit an einer Reihe von Refraktoren, darunter ein 140 mm f/6,5 APO-System. „Ich denke, eine ZWO-Montierung und -Kamera könnten in meiner Zukunft liegen“, lacht er.
Nach jahrzehntelanger Unterstützung der professionellen Observatoriums-Bildgebung fängt Peter nun selbst den Himmel ein – von einem ruhigen Ort auf Maunaloa aus. Mit Tools wie Siril und Lightroom ist er erstaunt, wie zugänglich Astrofotografie geworden ist. „Man kann Sterne mit einem Klick aus einem Bild entfernen – das ist unglaublich“, sagt er.
Rückblickend nennt Peter das Seestar „ein magisches kleines Gerät“, das Menschen auf der ganzen Welt hilft, sich wieder mit dem Nachthimmel zu verbinden. „Es hat mich daran erinnert, warum ich mich überhaupt in die Astronomie verliebt habe“, sagt er. „Und jetzt tut es dasselbe für Tausende andere.“



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